Hey Guys!
Nach einer Woche wollen wir uns mal wie versprochen aus Kapstadt melden:
Der Flug nach München verlief etwas unentspannt, weil der kleine, temperamentvolle Ethan in der Reihe hinter uns leider sehr unzufieden mit der Gesamtsituation war. Ab München war es aber ruhig und für meine Erwartungen recht kurzweilig.
Am Flughafen in Kapstadt hat uns unser Vermieter Wolfgang erwartet und nach einigem Experimentieren hatten wir unser Equipment im Auto.
Die Unterkunft Cape Oasis ist wirklich sehr sehr schön. Mit vielen Palmen, Pool, Jacuzzi, Billard-Tisch und Tafelberg-Blick fehlt es uns hier eigentlich nur an einem scharfen Koch-Messer.
Unsere erste Woche war vom Wind her nicht unbedingt übertrieben. Zuerst waren wir auf dem See vorm Haus mit “großem” Material dümpeln. Danach einen Tag am Sunset Beach mit 4.7. Die Welle war sehr gut, nicht übertrieben groß, aber leider für den Anfang deutlich zu groß für mich. Immerhin bin ich dreimal rausgekommen und ich habe nichts kaputt gemacht. Die Tage danach hatte es guten Swell, aber Wind war noch nicht wirklich sicher, sodass wir uns Wellenreiter gekauft haben. Nach drei schönen Sessions, in denen wir sogar einige Meter gestanden haben, hat Jens Wellenreiten als Flautenalternative entdeckt. Heute waren wir in Big-Bay und haben unser Glück bei sehr schöner Welle mit 5.3 versucht. Leider flaute der Wind aber wieder ab und nach endlosem Warten haben wir die Klamotten wieder abgebaut und sind zu einer schönen Abendsession zum See gefahren.
Letzte Woche waren wir zweimal auf eigene Faust in der City und an einem anderen Tag haben wir eine Bustour durch Kapstadt gemacht. Besonders beeindruckt hat mich der Pan-African-Market, ein Haus voller afrikanischer Kunst und überengagierten Verkäufern die “good prices we can’t believe” machten, weil ja unser “lucky day” war. Etwa jeder 10. Verkäufer war auch schon mal in Deutschland gewesen, sodass die Tour über die kompletten 3 Etagen einige Zeit dauerte.
Und um sich dem Jargon der Surfshop-Locals zu nähern:
Take care and keep it real!
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JAN, ich versteh dich nicht!