January 26, 2008 4

Die Straußenfarm

By in Travel

[singlepic=290,120,240,,left]Heute sind wir mal rausgefahren und haben die von Wolfgang legendär angepriesene Straußenfarm besucht. Erst haben wir uns total verfahren, sind mitten im Slum gelanden und haben dann kehrt gemacht, aber schließlich haben wir die richtige Ostrich Show Ranch gefunden. Etwas verwirrt, weil wir keinen Ansprechpartner gefunden haben, haben wir da in der Gegend rumgestanden und wurden dann von einem Mann mittleren Alters angesprochen, der vielleicht noch 6 Zähne im  Mund hatte. Er fragte uns wo wir her kommen und als wir “Germany” sagten, verfiel er von Englisch ins Deutsche. Dabei stellte sich heraus, dass “der zahnlose Stefan” 1964 mit seinen Eltern nach Südafrika ausgewandert war und dementsprechend seit 32 Jahren hier ist. Er arbeitet auf der Straußenfarm hauptsächlich im Pflegebereich der Strauße, aber macht auch mal Führungen oder kellnert im dazugehörigen Restaurant (der Koch kann mit einem Straußenei 20 Gäste versorgen, und die Pfannen haben einen Durchmesser von einem halben Meter). Dann ist Stefan also mit uns zweien alleine losgezogen und wir haben eine Privatführung über die ganze Ranch bekommen. Erst haben wir einiges über den Körper eines Straußes gelernt, zum Beispiel, dass ein Strauß  in 2,5 Sekunden auf 60 Stundenkilometer beschleunigen und diese Geschwindigkeit auch 2 Kilometer halten kann. Desweiteren kann er seine Beine nur nach vorne abknicken und beim Angiff so einen Menschen aufschlitzen. Der Schnabel stellt keine Bedrohung da. Das heißt, wenn man von einem Strauß angegriffen wird, muss man sich flach auf den Boden legen, so hat der Strauß nur die Möglichkeit nach einem mit dem Schnabel zu hacken oder auf einem rumzuhüpfen (130kg). Besser jedoch als aufgeschlitzt zu werden. Was jedoch ein wenig ekelerregend war, waren Einmachgläser in denen echte Straußenembryos jeglicher Stadien enthalten waren, sowie Augen, Herz und Hirn. Dann ging es zu den Brutgehegen. Zu einer Brutfamilie gehören ein Männchen und zwei Weibchen – und natürlich die Brut. Männchen und Weibchen brüten gleichermaßen die Eier aus. Wir durften Maiskerne füttern und die Strauße streicheln. Wir durften auch Strauße mit genetischem Defekt bestaunen, dazu gehörten in dem Fall Albino-Strauße und schwarze Weibchen (sonst grau-braun). Der Knaller war, dass wir uns auf einen Strauß setzen durften, was Jens auch gleich gemacht hat. Bitte schaut euch das Foto an *gg* Das war ein wirklich schöner Nachmittag!

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4 Responses to “Die Straußenfarm”

  1. udo says:

    Hallo Jockey,
    bist du nur im Käfig geritten oder hast du mit Fury auch einen kleinen Ausritt gemacht?
    Die Surfbilder im Gegenlicht sind ja wohl traumhaft – Kompliment an Rider und Photographer.
    Bärbel & Udo (Mama & Papa)

  2. Jens says:

    Nein, ich bin nicht geritten und ehrlich gesagt habe ich mich auch nur widerwillig auf den Strauß drauf gesetzt. Das arme Tier.
    Kathi hat bei den Aufnahmen ganze Arbeit geleistet.

  3. Burkhard says:

    Hallo ihr beiden,
    viele Grüße aus dem wettertristen Dinslaken von Su und Bu.
    Was die Surfbilder angeht, saugut!!! Vor allem der senkrechte Einschlag in die Wasseroberfläche…! Zu den Straußeneiern: 1 Ei für 20 Personen, das ist doch gelogen. Deswegen hat der Mensch auch nur noch 6 Zähne, …zuviel gelogen und auf die Fr…bekommen!
    Bis dann und noch viel Spaß

  4. doro says:

    Ach gott, der arme Strauss…aber ganz süsses Bild ;)